Aufnahmekriterien bei Übernachfrage

Die Schulkonferenz des Hannah-Arendt-Gymnasiums hat am 26.10.2010 bestätigt am 29.11.2016 folgende Kriterien bei Übernachfrage gemäß § 56, Absatz 6 Schulgesetz a.F. zur Aufnahme in die 7. Jahrgangsstufe beschlossen:

  1. Pro Jahrgang wird eine bilinguale Klasse (Sachfachunterricht Geographie/Geschichte auf Englisch) eingerichtet. Die Plätze für diese Klasse werden zu 100 % kriterienorientiert vergeben. Die Rangfolge der aufzunehmenden Schülerinnen und Schüler ergibt sich aus der Notensumme der Fächer Englisch (doppelt gewichtet), Geschichte/Sozialkunde (einfach gewichtet) und Geographie (einfach gewichtet) der Förderprognose sowie bei Summengleichheit zusätzlich der Durchschnittsnote der Förderprognose. Die Notensumme wird auf eine Stelle hinter dem Komma gerundet. Sollten für die letzten Plätze keine eindeutigen Entscheidungen getroffen werden können, muss zwischen Schülerinnen und Schülern mit gleichen Notensummen und Durschnittsnoten gelost werden. Die zweite Fremdsprache der bilingualen Klasse ist Spanisch.
  2. Die übrigen gemäß § 6 Abs. 3 Sek I-VO zu vergebenden Plätze (60% abzüglich der bilingualen SuS) werden nach der Rangfolge der Durchschnittsnote der Förderprognose vergeben.
  3. Gemäß § 6 Abs. 2 Sek I-VO werden 10% der Plätze an sog. Härtefälle vergeben. Werden weniger als 10 % der Plätze an Härtefälle vergeben, so werden die Schulplätze gemäß Punkt 2. dieses Kriterienkatalogs vergeben.
  4. Gemäß § 6 Abs. 6 Sek I-VO werden 30% der Schulplätze per Los vergeben.
  5. Die am Hannah-Arendt-Gymnasium angebotenen 2. Fremdsprachen sind Spanisch und Französisch. Die Schule kann diese 2. Fremdsprachen anbieten, wenn die Anzahl der interessierten und nach den o.g. Kriterien aufgenommenen Schülerinnen und Schüler die Zahl 15 übersteigt. Über die Einrichtung des Fremdsprachenunterrichts, insbesondere die Anzahl der Plätze entscheidet die Schule. Sollte aufgrund von organisatorischen Gründen in Einzelfällen nicht allen Wünschen nach der 2. Fremdsprache entsprochen werden können, so entscheidet die Schule nach der Maßgabe, möglichst heterogene Klassenzusammensetzungen herzustellen.
  6. Rechenbesipiel bei einer Kapazität von 4 Klassen mit jeweils 32 Schülerinnen und Schülern:

          60% kriterienorientiert = 77 Plätze davon 32 bilinguale und 45 weitere
          30% im Losverfahren = 38
          10% Härtefälle = 13

Nachtigall

Schulleiter