Bundeswehr berichtet zur Strategie im Cyberraum am Hannah-Arendt-Gymnasium, 22. Juni 2016

Wie aus der Presse bekannt, schafft die Bundeswehr einen eigenen Truppenteil mit mehr als 13000 Stellen im Bereich Streitkräfte für den Cyber- und Informationsraum. Dies war Anlass genug für uns, Experten zu diesem Thema einzuladen. Dankenswerter Weise haben sich zwei Offiziere der Bundeswehr bereit erklärt, 45 Informatikschülern der Klassen 10 und 11, zu Berichten wie der neue Truppenteil aufgestellt werden soll und vor welchen Herausforderungen er steht.
Über 90 Minuten erfuhren wir von bisherigen, aktuellen und kommenden Bedrohungsszenareien. Die Angriffe auf Estland (2007), den Bundestag (2015), STUXNET und weitere wurden ebenso thematisiert, wie die steigende Gefährdungen durch SPAM, infizierte Websites, DDos-Angriffe, Spear Phishing, Advanced Persistent Threats usw.
Im Informationsraum in dem oft nicht erkennbar ist, wer der eigentliche Angreifer ist, verschwimmen territoriale Grenzen und machen das Agieren der Bundeswehr entsprechend herausfordernd. Den Abschluss bildete eine kurze Zusammenfassung über Studien- und Karrieremöglichkeiten bei der Bundeswehr. Wir bedanken uns bei den beiden Dozenten der Bundeswehr für ihr Engagement und den fesselnden Vortrag.

Bundeswehr berichtet zur Strategie im Cyberraum am Hannah-Arendt-Gymnasium, 22. Juni 2016